Sherlock Holmes (16) - Der zweite Fleck

Sherlock Holmes (16) – Der zweite Fleck

Klappentext:
Sherlock Holmes und Dr. Watson werden zum Premierminister von Großbritannien gebeten. Ein geheimer Brief ist verschwunden, dessen Veröffentlichung entsetzliche Folgen haben würde. Holmes und Watson machen sich sofort auf die Suche. Aber werden Sie den Brief rechtzeitig wieder finden und so einen Krieg in ganz Europa verhindern können?

Sprecher:
Sherlock Holmes: Christian Rode
Dr. Watson: Peter Groeger
Lady Hilda Hope: Melanie Manstein
Lord Bellinger: Michael Mendl
Lord Trelawney Hope: Michael Brennecke
Contable McPherson: Tobias Lelle
Butler: Mogens von Gadow
Zeitungsjunge: Philipp Bramer
Sergeant: Manfred Erdmann

Rezension:
Die Story ist wieder eine der spannenderen in dieser Serie. Auch ist des Falles Lösung am Ende ziemlich überraschend und so nicht zu erwarten. Holmes zeigt hier auch mal wieder „Herz“ bei der Lösung des Falles. Daniela Wakonigg hat die Story auch gut auf Spannung gehalten. Man findet sich einfach in den Krimiklassikern wieder.

Die Sprecher sind wieder ein Kapitel für sich. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich lese, dass Volker Brandt spricht. Und fast jedes Mal ist er eine Enttäuschung bei Maritim. So auch dieses Mal. Warum bekommt Maritim es nicht hin, ihn so sprechen zu lassen, wie Volker Brandt es mehr als einmal bewiesen hat? Spricht er woanders Separat und wird dann nur rein geschnitten? Bei den Maritim-Produktionen wirkt er jedenfalls immer wie ein ablesender Amateur. Dagegen sind die beiden Hauptsprecher Christian Rode und Peter Groeger so wie auch alle anderen wieder auf Topniveau.

Die Hintergrundgeräusche passen sehr gut hinein, genau wie auch die Titelmusik und die Musikuntermalung zwischendurch. Also wie immer eine der stärken in den Produktionen von Maritim. Die Musik löst Erinnerungen an die guten alten Fernseh-Krimis wie beispielsweise Edgar Wallace mit Blacky Fuchsberger aus.

Das Cover ist wie immer bei Maritim sehr schlicht gehalten. Die Illustration von Simon Römer ist zunächst nicht ganz Schlüssig mit dem Titel. Beim Hören des Hörspiels bekommt beides allerdings einen Zusammenhang. Ansonsten findet man im Inlay nur die an der Produktion beteiligten Damen und Herren. Aber nicht nur, dass Maritim hier nicht die freie Innenfläche des Inlay für weitere Informationen oder ähnliches nutzt, auch das Papier selber wird immer dünner.

Als Fazit kann ich sagen, dass diese Produktion an die letzte nahtlos anknüpft. Sie ist genauso gut wie die letzte Produktion. Allerdings sollte Maritim mehr Wert auf das Drumherum legen. Das Cover ist einfach zu wenig für eine solch bedeutsame Serie. Dazu sollte man nun auf Volker Brandt verzichten. Denn leider muss ich sagen, dass der Name, bei diesem Label, nicht das hält was er eigentlich verspricht. Daher ziehe ich hier ein wenig in Summe, der ansonsten sehr guten Produktion, an Pluspunkten ab. In Summe also immer noch eine gute Produktion und eine Pflicht für Fans der Serie und wirklich Hörenswert.

Meine Bewertung:
Schulnote: 2 (gut)

Sherlock Holmes (16) – Der zweite Fleck
ISBN 978-3-938597-78-1
www.maritim-produktionen.de
ca. 61 Minuten

© Michael Girbes, 09. Juli 2007, www.hoerspieltalk.de

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