
Weiter geht es mit dem neusten Hörspiel aus der Point Whitmark-Reihe:
Klappentext:
Aus einem Radiobeitrag für das bevorstehende Halloween-Fest entwickelt sich ein nicht enden wollender Alptraum. Jay, Tom und Derek werden Zeugen, wie der alte Jeremiah Fowler unter dem geisterhaften Einfluss der VanDrulen-Feder seinen Verstand verliert. Steckt in den Schauergeschichten über den verstorbenen Besitzer der Feder etwa doch ein Körnchen Wahrheit? Als die Jungen genauer nachforschen, geraten sie in die Klauen der Hexe aus dem Totenland. Dort, im Schatten der Dunkelmühle, fordert das Vermächtnis des Federnen seinen schrecklichen Tribut …
Fazit/Meinung:
Cover/Titel/Klappentext:
Wieder sehr nett gezeichnet und der Titel passt auch perfekt zum Bild. Nachdem ich das Hörspiel gehört habe, hätte ich mir etwas „phantastischeres“ gewünscht. Der Klappentext ist ein „Brüller“ und hat meine eh schon große Vorfreude stark gesteigert.
Sprecher:
Die Sprecherleistungen sind einfach wunderbar. Besonders hervorheben möchte ich Martin Schmitz als VanDrulen. Die übrigen Akteure verblassen aber keinesfalls neben ihm. So finden wir noch Horst Lampe als Shibby, der leider zu selten in Erscheinung tritt. Sein Auftreten hat so manchen „Schmunzler“ bei mir erzeugt. In weiteren Rollen finden wir z.B noch Heinz Ostermann als Vater Callahan oder Ulrich Voß als Mr. Fowler, die bekannt sein dürften.
Fazit:
Ich muss ehrlich zugeben, dass mich Point Whitmark zu Beginn nicht wirklich begeistern konnte. Nach und nach habe ich mich dann aber immer mehr mit dieser Serie angefreundet. Ein Grund dafür war sicher auch, dass sich scheinbar irreale und nicht vorstellbare Ereignisse am Ende alle als düstere Machenschaften entpuppten. Natürlich ist dies auch hier der Fall. Doch vor der Auflösung wird der Hörer in eine wirklich phantastische Welt versetzt. Das Wort „düster“ muss in dieser Folge wirklich groß geschrieben werden.
Das Hörspiel spielt kurz vor dem Halloweenfest. Die Freunde suchen eine spannende Geschichte für ihren Radiosender und begeben sich in das Geschäft von Jeremiah Fowler, der ihnen von der geisterhaften VanDrulen-Feder erzählt. Mit dieser Feder soll er damals einen Packt mit düsteren Mächten unterschrieben haben. Die Feder scheint Einfluss auf ihn auszuüben und Jeremiah möchte sie verbrennen. Der Auftakt zu einem phantastischen Fall ist geschaffen und führt die Freunde ins Totenland…
Mit eben Genanntem VanDrulen beschäftigt sich auch der Aufhänger der Folge, der den Hörer schon nach den ersten Klängen in seinen Bann zieht. Erneut eine klasse Einleitung. Die düstere und mystische Atmosphäre wird sehr schnell gesteigert. Ich habe mich bei der Feder, der Hexe und dem Totenland schon gefragt, wo ich denn gerade gelandet bin. Die Atmosphäre schlägt aber schnell auf den Hörer über und dieses Hörspiel ist keine Minute langweilig. Es klingt halt eher wie eine mystische Phantasiegeschichte. Natürlich gibt es am Ende eine „reale Auflösung“, wobei aber vielleicht doch ein klein wenig zuviel „zusammengeschustert“ wirkt – aber hört selbst… Die Folge ist wirklich gut und bietet Abwechslung aber gehört für mich nicht zu den stärksten der Reihe. Die Sprecherleistungen sind wieder einmal phantastisch und lassen fast keine weiteren Wünsche aufkommen. Sound- und Musikeffekte erreichen erneut einen Highlevel und tragen zur düsteren Atmosphäre dieses Hörspiels bei.



zurück
RSS-Feed



