Story:
Tanja ist dumm und unaufmerksam, spritzt sich irgendein Serum und muss für "möglicherweise länger als ein Jahr" auf Eis gelegt werden, damit sie nicht stirbt. Ihren Platz nimmt Laura ein, die genauso wenig einen Nachnamen besitzt und lieber an Tieren und an Jan das neue Serum ausprobiert als an sich selbst.
Zeitgleich fliegt am Flughafen Westland ein die panischen Funkanrufe der Fluglotsen ignorierendes, unbekanntes Flugobjekt mitten in das Energiefeld, welches über dem Flughafen liegt um feindliche Flugzeuge vor dem Eindringen in den Luftraum zu verhindern, und das fremde Flugzeug zerreisst.
In dem Moment verschwindet Jan Tenner durch das soeben gespritzte, neue Serum. Dieses macht Menschen nämlich unsichtbar. Menschen, nicht Kleidung. Daher macht Jan sich nackisch, und das in Anwesenheit einer Dame! Derart völlig unsichtbar geworden macht sich Jan, der ewige Student der Physik, einen Scherz nach dem Anderen mit Professor Futura, Laura und dem herbeieilenden General Forbett, der Futura klagt, dass einer seiner Offiziere entführt wurde und somit das ganze Land einer ernsthaften Bedrohung ausgesetzt ist. Aber spätestens, als Jan wieder sichtbar wird, ist für alle Beteiligten klar: Der Spaß ist vorbei.
Dem entführten Offizier war die Programmierung der Energiefelder über Westland bekannt. Diese wurden zwar inzwischen geändert, aber der nun neu eingesetzte Offizier, so fürchtet Forbett, ist jetzt ebenfalls sehr gefährdet. Tenner verspricht, als unsichtbarer Bodyguard zu fungieren und lässt sich zum Flughafen fahren. Dort stellen nun auch Forbett und Company fest, dass vorhin ein Flugzeug abgestürzt ist. Dies schien jedoch nur ein Ablenkungsmanöver gewesen zu sein, denn in dem Moment wird der Offizier namens Pentriss von unbekannten Gestalten aus dem Flughafengebäude und zu einem Wagen gezerrt. Sofort greift Jan ein und schlägt die Entführer zurück.
Ein dritter Offizier wird eingesetzt, da Pentriss erst einmal ausser Gefecht ist und sofort beginnt Jan mit der unsichtbaren Observation. Laura soll ihm nun als Kontaktperson dienen, da Jan ja kein Funkgerät oder ähnliches bei sich tragen und nicht einmal eine Tür öffnen kann, ohne dass es jemandem auffällt, wenn sich Gegenstände von selbst bewegen.
Zu dieser Zeit sind bereits gute 15 Minuten Hörspiel vergangen, die einem allerdings bei weitem nicht so lang vorkommen. Jetzt allerdings gehts los, ein neuer Angriff erfolgt und Laura pumpt sich nun doch das Serum in den Kreislauf, um unbemerkt bei Jan bleiben zu können, als diesmal die Entführer erfolgreich sind. Jan und Laura hängen sich an den Wagen, der von Kugelhagel begleitet ins über eine Stunde entfernte Rockytal rast.
Trotz des bald einsetzenden Regens, der die Konturen der Unsichtbaren klar erkennbar macht, erreichen Jan und Laura eine alte und verlassene Goldgräberstadt. Glücklicherweise handelt es sich dabei tatsächlich um den Unterschlupf der Entführer. Wie die Beiden in einer Funkbude schnell herausfinden, handeln die Entführer aber auf Befehl der ausserirdischen "Larkoten". Und diese bringen die Unsichtbaren nun in grosse Schwierigkeiten, denn die Larkoten können Jan und Laura orten! Sofort wird die ganze, alte Stadt durchsucht, aber glücklicherweise beginnen die Männer draussen damit, nicht in der Funkbude. Eilig ruft Jan per Funk den Flughafen an und gibt Anweisungen durch, mit einem Wagen und Kleidung zur Bundesstrasse nahe der Stadt zu kommen um ihn und Laura abzuholen. Als der Funker plötzlich zurück kommt, fällt er der unsichtbaren Laura in die Arme. Natürlich glaubt ihm keiner seiner Freunde die Geschichte einer Unsichtbaren, weshalb den Beiden die Flucht gelingt.
Als sie von General Forbett abgeholt werden, besprechen sie einen Plan, um die Ausserirdischen in eine Falle zu locken.
Am nächsten Tag machen sich Jan und Laura wieder auf den Weg in die Stadt. Ein mitgebrachtes Funkgerät verstecken sie am Strassenrand, als sie die Stadt betreten. Sie begeben sich wieder in die Funkbude, in der es heute nach Whiskey riecht. Sie belauschen ein weiteres Gespräch zwischen dem Funker, dem gehirngewaschenen Major Fontbainer und dem ausserirdischen Larkoten, in dem Fontbainer den Ausserirdischen den geheimen Weg durch das Energiefeld verrät, ohne zu wissen, dass inzwischen das Energienetz erneut verändert wurde. Als Fontbainer den Raum verlässt, schlägt Jan den Funker nieder und flösst ihm den Whiskey ein. Vom Lärm angelockt, finden ihn seine Kollegen vor und tragen ihn nach draussen. Jan findet nun die Aufzeichnungen, wo in knapp 3 Stunden die geplante Landung der Ausserirdischen stattfinden soll. Zusammen mit Forbett und Futura warten Jan und Laura am bezeichneten Ort auf das Eintreffen der Raumschiffe. Und obwohl der Flughafen versucht, auf der Frequenz der Ausserirdischen diese anzufunken und von der Landung abzuhalten, versuchen sie es dennoch und explodieren im Energiefeld. Aus den Trümmern wankt lediglich noch ein Roboter, was Jan zu der Erkenntniss führt, dass es gar keine Ausserirdischen gab, sondern nur diese Roboter.
Jan und Laura flitzen zurück in die verlassene Goldgräberstadt, wo ihnen 6 der gehirngewaschenen Menschen entgegen kommen. Wie sich herausstellt, können sie sich nicht mehr daran erinnern, was mit ihnen geschehen ist. Sie sind vom Einfluss der Larkoten befreit.
Ende.
Umsetzung:
Seren machen Geräusche, wenn man sie injiziert. Seltsamerweise tun sie das hier auch, wenn der Effekt zu sehen, äh, NICHT zu sehen ist. Ist ja ein Unsichtbarkeitsserum. Das Geräusch macht das Serum aber auch nur, wenn es will. Naja.
Die ganze Geschichte wirkt mit knapp 44 Minuten Laufzeit irgendwie stark in die Länge gezogen. Viele Dialoge und Details bringen die Geschichte einfach nicht weiter. Und wieso schicken die Larkoten eigentlich ein Raumschiff in das Energiefeld, um von der Entführung Fontbainers abzulenken? Gibts da nichts Einfacheres, als ein riesiges Raumschiff zu zerstören? Das kostet doch auch was! Sie wissen offenbar, dass das Energiefeld geändert wurde seit der ersten Entführung. Sind die wirklich so blöd, dass sie sich nicht denken können, dass sich das Energiefeld nach der nächsten Entführung ebenfalls ändert?
Trotz allem ist die Geschichte durchgehend spannend und flüssig erzählt und erst im Nachhinein fällt einem auf, dass man die relevanten Handlungsstränge auf einen Bierdeckel schreiben könnte.
Es soll noch erwähnt werden, dass Tanja nie wieder erwähnt wird. Das bedeutet, dass alles, was ab jetzt in der Serie passiert, innerhalb eines Jahres spielt. Dies wiederum bedeutet, dass Jan sein Studium nicht packen wird, denn er hat fast jede Woche ein neues Abenteuer zu bestehen.
Ton:
Am Sounddesign habe ich nichts auszusetzen gefunden. Schöne Details, wenn Jan beispielsweise mit dem Finger auf einem Stapel Papier rumklopft um die Koordinaten des nächsten Landungsversuchs zu zeigen, sind genauso zu finden wie Maschinengewehrsalven und Raumschiffabstürze.
Cover:
Das Cover ist wie immer im schlichten grau gehalten, die Zeichnung wirkt diesmal etwas weniger verwaschen und pixelig wie noch bei Folge 3. Ausserdem weiss ich jetzt, wie R2-D2 mit Beinen und Armen aussehen würde.
Fazit:
Eine grundsolide Erzählung, die einem hier präsentiert wird, trotz wirklich schmalbrüstiger Handlung.




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