Gespenster-Krimi (6) - Der Fluch des Pharao

Gespenster-Krimi (5) – Der Fluch des Pharao



Klappentext:
Man schrieb das Jahr 1300 vor Christus. Die Stadt Theben bot im strahlenden Licht der Augustsonne einen malerischen Anblick. Hier stand der prachtvolle Palast des Arnenophis, des Zweiten. Als Pharao war er der absolute Herrscher über Ägypten, dieses goldene Land an den Ufern des Nils, der ihm Reichtum und Fruchtbarkeit bescherte. Eine unauffällig gekleidete Gestalt löste sich aus dem Dunkel einer schützenden Hausmauer. Der Ägypter mochte an die dreißig Jahre alt sein. Das dunkle, sonnengebräunte Gesicht mit den scharf geschnittenen Zügen wirkte ausdruckslos. Die stechenden, grauen Augen beobachteten falkengleich die Umgebung. Seine Blicke schweiften hinüber zum Marktplatz, auf dem sich viele bunt gekleidete Gestalten tummelten. Heiseres Geschrei der feilschenden Händler wehte zu ihm herüber.

Sprecher:
Thomas Danneberg, Ilya Welter, Wolfgang Condrus, Frank Glaubrecht, Philipp Moog, Raimund Krone, Eberhard Prüter, Vittorio Alfieri, Boris Tessmann, Udo Schenk, F.G. Beckhaus, Dascha Lehmann, David Nathan, Fred Bogner, Helmut Krauss, Hans Juergen Dittberner, Jess Jochimsen

Rezension:
Die Story ist nicht schlecht. Aber auch nicht der totale Reisser. Sie ist leider sehr schnell zu durchschauen. Das nimmt Ihr sehr früh die Spannung. Ich hatte immer gehofft, dass nun noch der Kick kommt. Aber leider war dem nicht so. Es war die ganze Zeit vorausschaubar. Das Ende war dann auch irgendwie „von der Stange“ und nicht wirklich toll. Man hat hier sogar noch etwas Boden gut machen können. Das wurde aber leider auch verpasst. Schade. Die Grundidee war gut aber man hätte aus meiner Sicht mehr draus machen müssen/können.
Die Sprecher machen Ihre Arbeit sehr gut. Insbesondere Udo Schenk als Tebuk Ench Dhabi. Spaß beiseite. Er „spricht“ halt die Mumie stöhnender und „rufender“ in Weise. Im Ernst die Sprecher machen einen sehr guten Job. Man hat hier auch wieder eine Riege von deutschen Topsprechern zusammen gerufen. Wenn Helmut Krauss beispielsweise „nur noch“ als kleine Nebenrolle auftaucht, dann kann es nur die Topriege der Sprecher sein.

Die Soundeffekte und die Musik sind auch sehr gut eingesetzt. Die Musik eher ruhig im Hintergrund. Da hätte es vielleicht etwas mehr sein dürfen. Die Effekte in den einzelnen Szenarien hingegen sind absolut hervorragend eingesetzt.

Das Cover ist schlicht und reiht sich an seine Vorgänger nahtlos an. Wenn man das Inlay aufklappt, dann sieht man das Coverbild noch mal etwas größer. Ansonsten stehen die ganzen beteiligten an dieser Produktion drin.

Als Fazit kann man sagen, dass man eine solide Produktion veröffentlicht hat, die noch Potential nach oben gehabt hätte. Eine sehr gute Produktion mit einer weniger guten und noch weniger spannenden Geschichte. Nach der langen Pause, ich glaube es waren zwei Jahre, hätte es etwas mehr sein dürfen… Also nicht schlecht, aber leider auch nicht gut! Aber dennoch für die Fans der Serie...

Meine Bewertung:
Schulnote: 3 (befriedigend)

Gespenster-Krimi (5) – Der Fluch des Pharao
ISBN 978-3-7857-3119-2
www.gespensterkrimi-hoerspiele.de
ca. 60 Minuten

© Michael Girbes, 15. März 2007, www.hoerspieltalk.de

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