
Klappentext:
Ich wandte mich ab und ging. Ich ging einfach und überließ die Frau dem Moor. Eine große Befriedigung breitete sich in mir aus. Es war wie eine Krake. Etwas Dunkles...etwas, das in jedem Menschen lauert, hatte durch meine Entscheidung, seine Fesseln verloren. Ich hatte die Dunkelheit aus ihrem Gefängnis in meiner Seele befreit...und ich fühlte mich...gut...unendlich gut und doch fürchtete ich mich...ich schwitze und meine Hände zitterten...mir war kalt und heiß zugleich. Die Furcht steigerte sich und das dunkle Etwas in mir wucherte und wuchs... umschloss mein Herz...meine Seele. Ich hatte Angst. Fürchtete mich vor dem, was in mir erwacht war. Fürchtete mich vor meinen Entscheidungen. Fürchtete die Konsequenzen. In mir zerbrach in jener Nacht etwas...es war das Geschwür der dunklen Seite, das in mir wuchs und mir Angst machte. Ich hatte im Moor meinen größten Feind kennengelernt. MICH SELBST!
Sprecher: Nana Spier, David Nathan, Thomas Nero Wolff, Dorette Hugo, Boris Tessmann, Udo Schenk, Helmut Krauss, Thomas Danneberg, Martin Keßler, Torsten Michaelis, Carola Ewert, Oliver Rohrbeck, u.v.a.
Rezension:
Die Story ist richtig gut. Das kann man nicht anders sagen. Es ist aus meiner persönlichen Sicht der beste Teil der Serie bis her. Eine in sich abgeschlossene logische Folge aber dennoch mit dem entsprechenden Hinweis auf die Serie und Ihre Hauptprotagonisten. Die Story ist am Anfang schnell auf Tempo und Spannung. Das gefällt mir sehr gut. Auch das Thema ist gut gewählt und guter Grusel. Viel mehr kann man eigentlich nicht mehr dazu sagen.
Die Sprecher sind durch die Bank sehr gut. Ich würde sagen, dass hier Torsten Michaelis ein Stück hervorsticht.
Die Soundeffekte und die Musik sind wie immer bei der R&B-Company sehr gut eingesetzt. Es ist, so wie ich es sehr gerne mag, nicht so viel und auch nicht so wenig. Und dann ist das auch noch sehr gut eingesetzt.
Das Cover ist auch eines der besten der Serie. Hier hat Timo Würz ganz Arbeit geleistet. Die Illustration zeigt einen Kopf mit „brennenden“ Augen. Das ist der Geschichte angepasst. Die Kürbisse sind ein wenig verloren und zeigen nur, dass es halt in der Zeit an Halloween spielt. Ansonsten ist das Inlay wie immer sehr schlicht gehalten. Die Teilnehmer von Sprechern bis zum Regisseur sind aufgelistet.
Als Fazit kann ich kurz und knapp sagen, dass es eine der besten Folgen dieser Serie ist. Dieses Hörspiel kann man auch hören, wenn man nicht die ersten Folgen gehört hat. Es ist daher in meinen Augen eine sehr gute Empfehlung.
Meine Bewertung:
Schulnote: 1 (sehr gut)
Faith (9) – Mörderisches Halloween
ISBN 3-936614-84-9
www.rb-company.de
ca. 60 Minuten
© Michael Girbes, 05. März 2007, www.hoerspieltalk.de



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