
Die größten Fälle von Scotland Yard (3) – Treibgut
Klappentext:
Oktober 1949. Aus den Dengie-Flats, einem Küstengebiet nahe dem Ort Southend-On-Sea wird eine Leiche aus dem Wasser gezogen. Eingewickelt in einen Teppich. Kopf und Beine wurden der Leiche abgetrennt. Für die abgebrühten Yard Inspectoren MacDougall und Caffrey eigentlich ein Fall wie jeder andere. Routinemäßig nehmen sie ihre Ermittlungen auf. Es gelingt, den Toten zu identifizieren. Er war bei der Polizei kein Unbekannter. Doch warum hat man Adrian Johnston, einen mittlerweile wohlhabenden und geachteten Autohändler ermordet? Wegen der 2.500 Pfund, die Johnston am Tag seines Verschwindens bei sich hatte? Die Ermittler richten ihr Augenmerk auf zwei Verdächtige. Doch beide bestreiten den Mord. Der eine hat ein wackliges Alibi und der andere eine äußerst merkwürdige Geschichte parat..
Sprecher:
MacDougall : Volker Brandt
Inspector Caffrey : Michael Schwarzmaier
Dr. Holden : Horst Sachtleben
Mr. Bannister : Fritz von Hardenberg
Mr. Slowe : Norbert Gastell
Mrs. Slowe : Susanne Meikl
Mrs. Johnston : Sandra Schwittau
Mr. Tiffin : Andreas Borcherding
Dorfpolizist : Michael Habeck
Rezension:
Die Story ist richtig gut. Sie ist die ganze Zeit über spannend und findet ein absolut überraschendes Ende. Für mich kurz und knapp die beste Story in dieser noch jungen Reihe. Ich kann hier nichts bemäkeln. Die sehr gut umgesetzte Story hat einen roten Faden der schnell sehr weit oben im Spannungsfeld ist und dort oben auch bleibt. Der Dicke Hammer kommt dann mit dem Schluß!!!
Die Sprecher sind wie immer sehr gut bei Maritim. Ich habe mich gefreut Volker Brandt wieder zu hören, aber er war der Schwachpunkt der Sprecher. Er wirkte wieder einmal des öfteren abgelesen. Ich glaube, er als Hörspielsprecher funktioniert einfach nicht. Er ist ein herausragender Synchronsprecher, aber in Hörspielen hat er mich nun mehr enttäuscht als erfreut.
Die Soundeffekte und die Musik sind wie immer sehr gut eingesetzt. Ich hätte mir lediglich den einen oder anderen Musikeinsatz mehr gewünscht. Das tut der Produktion aber keinerlei Abbruch.
Das Cover ist bei Maritim immer sehr schlicht und einfach gehalten. Im Inlay befinden sich ohne jeden Schnick-Schnack die Sprecherliste und die weiteren Personen die an der Produktion beteiligt waren. Ansonsten halt sehr einfach gehalten. Wie sagte schon Milka vor Jahren: „Wir stecken keine Mark in die Cover sondern jeder Mark in die Produktion!“. Die Illustration ist mit der Produktion eigentlich nicht vereinbar. Also ich kann keinen Zusammenhang erkennen. In diesem Bereich könnte Maritim grundsätzlich etwas mehr zulegen.
Als Fazit muss ich sagen, dass es die stärkste Folge dieser Reihe ist. Diese kann man sich auch als Neueinsteiger sofort und gut anhören. Respekt an Maritim…
Meine Bewertung:
Schulnote: 1- (sehr gut)
Die größten Fälle von Scotland Yard (3) – Treibgut
ISBN 978-3-86714-023-2
www.maritim-produktionen.de
ca. 62 Minuten
© Michael Girbes, 16. Mai 2007, www.hoerspieltalk.de



zurück
RSS-Feed



